Corporate Books
Bücher als kulturelles Gedächtnis von Organisationen
Bücher können bewahren, was sonst verloren geht. Arbeit, die über Jahre entstanden ist. Entscheidungen, die eine Unternehmung geprägt haben. Erfahrungen, die von Menschen getragen werden. Ich gestalte Corporate Books für Organisationen, die ihre eigene Praxis sichtbar machen wollen – nicht als Marketinginstrument, sondern als dauerhaftes Zeugnis dessen, was sie geprägt hat und weiterträgt.
Warum Bücher?
Ein Buch entsteht nicht nebenbei. Es sammelt, was über Zeit gewachsen ist. Es ordnet Erfahrungen, ohne sie zu vereinfachen. Es hält Widersprüche aus und lässt Entwicklungen sichtbar werden. Bücher geben Arbeit Gewicht. Sie machen Entscheidungen nachvollziehbar und bewahren Wissen, das sonst im Alltag verschwindet. Gerade dort, wo Organisationen sich verändern, schaffen Bücher Orientierung.
Meine Arbeitsweise
Meine Arbeit beginnt oft dort, wo zunächst nur ein diffuses Gefühl vorhanden ist. Im gemeinsamen Prozess entsteht Klarheit – durch genaues Hinschauen, durch das Sichtbarmachen von Zusammenhängen und durch das Benennen von Bruchstellen, die zuvor kaum greifbar waren. Entscheidungen werden nachvollziehbar, weil sie aus einem größeren Verständnis heraus entstehen. Dabei verstehe ich mich nicht als neutrale Dienstleisterin, sondern als strukturierende Sparringspartnerin, die mitdenkt, einordnet und den Prozess mitträgt.
Aus dieser Zusammenarbeit entwickeln sich unterschiedliche Formen. Manchmal sind es visuelle Identitäten oder digitale Auftritte, manchmal auch Mitarbeiterfibeln – als interne Kommunikationsmedien, die Orientierung geben und Kultur sichtbar machen. Gestaltung tritt dabei nicht in den Vordergrund, sondern ordnet, unterstützt und gibt dem Inhalt Halt.
Ein Beispiel aus der Praxis
In mehreren Publikationen wurde die Arbeit von Stadtplanung und Verwaltung über Jahre hinweg festgehalten – getragen von den Menschen, die diese Verantwortung kontinuierlich übernommen haben. Bürgerstimmen, historische Entwicklung und aktuelle Praxis wurden miteinander verbunden und als kulturelles Gedächtnis dokumentiert. Das Projekt zeigt, wie Bücher dort wirksam werden, wo Verantwortung über Zeit getragen und Wissen nicht verloren gehen darf.

Erstgespräch
Eine Zusammenarbeit beginnt mit einem Klärungsgespräch. In diesem ersten Gespräch prüfen wir gemeinsam, ob ein Buch die passende Form ist und ob eine Zusammenarbeit sinnvoll erscheint.
Wenn nicht, sage ich das offen.
Häufig ist am Anfang noch nicht klar, was genau entstehen soll. Erst im gemeinsamen Prozess zeigt sich, was trägt – und welche Form dafür die richtige ist.
